{"id":671,"date":"2015-08-30T19:01:58","date_gmt":"2015-08-30T23:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/scientistsontour.de\/?p=671"},"modified":"2015-08-30T19:01:58","modified_gmt":"2015-08-30T23:01:58","slug":"america-und-canada-a-summary-of-too-short-100-days","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/scientistsontour.de\/?p=671","title":{"rendered":"Amerika und Kanada \u2013 eine Zusammenfassung von viel zu kurzen 100 Tagen"},"content":{"rendered":"<p>Hatten wir in Australien und Neuseeland hin und wieder das Gef\u00fchl etwas verpasst zu haben, ist es hier deutlich anders. Obwohl wir (unserer Meinung nach) unglaublich viel in diese 100 Tage verpackt haben, kommt es uns eher so vor als h\u00e4tten wir gerade mal an der Oberfl\u00e4che der Sehensw\u00fcrdigkeiten Nordamerikas gekratzt. Nat\u00fcrlich kann man Kanada nur beding mitz\u00e4hlen, da wir das ja eher so im Vorbeifahren mitgenommen haben anstelle es vern\u00fcnftig zu bereisen, aber gerade deshalb sind hier noch so einige Sachen offen geblieben. Aber nun wie immer zu den Fakten:<\/p>\n<ol>\n<li>Der American Way of Life:<br \/>\nKeine Frage, die Amerikaner haben eine etwas andere Auffassung der vielzitierten Work-Life-Balance. 10 Tage Urlaub im Jahr und 50 Stunden-Wochen als Regelarbeitszeit sind mit Deutschen Verh\u00e4ltnissen nur schwer zu vereinbaren. So wurden wir doch h\u00e4ufig mit ziemlich gro\u00dfen Augen angeschaut als wir von den typischen 30 Tage Urlaub in Deutschland erz\u00e4hlten. Definitiv ein Punkt, der uns eher abgeschreckt hat, auf der anderen Seite scheinen die Amis in Bezug auf die Arbeitsstelle deutlich entspannter zu sein. Ist man mit der Arbeitssituation nicht zufrieden wird einfach gek\u00fcndigt und 2 Wochen sp\u00e4ter bei einem neuen Unternehmen angefangen. Nat\u00fcrlich haben beide Modelle ihre Vor- und Nachteile, aber man (bzw. wir \ud83d\ude42 ) haben nicht einen Amerikaner \u00fcber seinen Arbeitsplatz jammern geh\u00f6rt, es scheint also ein etwas besseres Verh\u00e4ltnis zum Job zu verursachen.<\/li>\n<li>Jeder Amerikaner l\u00e4uft mit einer geladenen Pistole durch die Stra\u00dfen:<br \/>\nNat\u00fcrlich wei\u00df jeder, dass dem nicht so ist, aber zumindest h\u00e4ngt einem doch dieses Bild im Kopf wenn man an einen Amerikaner denkt, oder? Uns ging es genauso. Dass dieses Vorurteil aber so \u00fcberhaupt nicht den Tatsachen entspricht h\u00e4tten wir uns ehrlich gesagt nicht ertr\u00e4umt. Tats\u00e4chlich sind alle Amerikaner, die wir so kennengelernt haben ziemlich waffenfeindlich und antirepublikanisch eingestellt (wobei man nat\u00fcrlich fairerweise zugeben muss, dass auf wir durch Couchsurfing doch eher die liberale Seite Amerikas kennengelernt haben). Die meisten waren doch ernsthaft erschrocken, mit was f\u00fcr einem Stereotypen sie in Verbindung gebracht werden.<\/li>\n<li>Couchsurfing und Hosts:<br \/>\nHatten wir zu Beginn noch Angst Amerika w\u00fcrde die Reisekasse komplett sprengen, belehrte uns die Gastfreundschaft der Amerikaner eines Besseren. Woran genau das jetzt lag, das ist uns auch nicht vollkommen klar. Wir vermuten es liegt daran, dass Amerika bei weitem nicht so vielen Backpackern ausgesetzt ist, wie Australien und Neuseeland. Sind in diesen L\u00e4ndern viele Leute genervt oder einfach nur von der Masse erschlagen, ist es hier eher etwas Besonderes mit einem kleinen Budget zu reisen. Die drei Hauptreiseziele New York, L.A. und San Francisco nehmen wir davon mal aus. Wir haben tats\u00e4chlich wenige andere \u201ewie uns\u201c auf der Stra\u00dfe getroffen.<\/li>\n<li>Fortbewegung:<br \/>\nF\u00fcr jeden, der es uns mal nachmachen m\u00f6chte, im Westen ist ein Auto absolut unverzichtbar. Zu schlecht und teuer sind die Busverbindungen und auf der anderen Seite ist das Mieten von Autos vergleichsweise billig. Auch das Benzin wird einem quasi hinterhergeworfen. Ob man sich jetzt ein Auto kaufen m\u00f6chte, muss jeder f\u00fcr sich selbst entscheiden. Sollte man \u00fcberlegen das Land zu durchqueren, d\u00fcrfte das auf Grund der exorbitanten Einwegmieten durchaus eine Option darstellen, aber auch autodrivaway.com bietet ab und an g\u00fcnstige M\u00f6glichkeiten. Hier noch ein kleiner Tipp: Wer \u00fcberlegt mal die Route 66 zu fahren, sollte das im Mai planen. Zu dieser Zeit werden n\u00e4mlich zig Autos und Camper von Chicago nach LA verfrachtet und k\u00f6nnen daher f\u00fcr 14-21 Tage kostenlos gemietet werden!<br \/>\nIm Osten dagegen, waren die Busse zwischen den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten perfekt, was aber vermutlich auch daran liegt, dass es dort kaum Nationalparks gibt, f\u00fcr welche ein Auto ein Muss ist.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li>Potential to come back:<br \/>\nWie schon angedeutet, mehr als genug. Wir haben lediglich 18 der 50 Staaten geschafft und dabei ist alles mitgerechnet, wo wir auch nur mal einen Fu\u00df ins Gras gesetzt haben. Die komplette Mitte und damit vor allem Texas und Colorado haben wir total verpasst. Auch der Grand Canyon, Yellowstone und Yosemite h\u00e4tten nochmal einen ausf\u00fchrlicheren Besuch verdient. Allerdings muss man auch sehen, dass wir doch auch einiges geschafft haben. 25 Nationalparks und 13 Gro\u00dfst\u00e4dte in 100 Tagen sind doch auch schon was, oder \ud83d\ude42<\/li>\n<\/ol>\n<p>Von daher, hoffentlich bis bald Amerika \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hatten wir in Australien und Neuseeland hin und wieder das Gef\u00fchl etwas verpasst zu haben, ist es hier deutlich anders. Obwohl wir (unserer Meinung nach) unglaublich viel in diese 100 Tage verpackt haben, kommt es uns eher so vor als h\u00e4tten wir gerade mal an der Oberfl\u00e4che der Sehensw\u00fcrdigkeiten Nordamerikas gekratzt. 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