{"id":440,"date":"2015-03-23T00:08:15","date_gmt":"2015-03-22T11:08:15","guid":{"rendered":"http:\/\/scientistsontour.de\/?p=440"},"modified":"2015-03-23T00:08:15","modified_gmt":"2015-03-22T11:08:15","slug":"australia-eine-kleine-zusammenfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/scientistsontour.de\/?p=440","title":{"rendered":"Australia &#8211; eine kleine Zusammenfassung"},"content":{"rendered":"<p>So nach 3 Stunden Flug haben wir also nach 125 Tagen Australien verlassen. Irgendwie ein komisches Gef\u00fchl, aber irgendwie f\u00fchlt sich dieser \u201ekurze\u201c Sprung nach Neuseeland eher an wie eine der Reisen durch Australien. Trotzdem ist es vielleicht mal Zeit unsere Erkenntnisse kurz zusammenzufassen, wer wei\u00df vielleicht kommt ja irgendjemand auf die Idee es uns nachzumachen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Aussies, Freundschaften und \u201eNo worries\u201c<br \/>\n<\/strong>Der erste Eindruck der Australier, die wir am Flughafen in Perth und dann bei Brodie bzw. Mike und Michelle aufgeschnappt haben, hat sich zum gro\u00dfen Teil best\u00e4tigt. Die Aussies sind einfach deutlich relaxter als man es in Deutschland gewohnt ist und \u201eNo worries\u201c eher eine Einstellung als eine blo\u00dfe Floskel. Die einzigen, die diesem Klischee nicht gerecht werden, sind manche Busfahrer und teilweise Besitzer von Campingpl\u00e4tzen. Nichtsdestotrotz haben wir einige tolle Freundschaften geschlossen, meist durch Couchsurfing, aber das war ja auch irgendwie Sinn der Sache. Wer eine Reise nach Australien ein bisschen relaxed und mit ein bisschen Zeit angeht, wird sicherlich genau das gleiche feststellen.<\/li>\n<li><strong>Distanzen<br \/>\n<\/strong>Wenn man sich Australien auf der Karte anschaut, kommt einem die Insel eigentlich gar nicht so gro\u00df vor. Tats\u00e4chlich untersch\u00e4tzt man die Distanzen ganz gewaltig, weshalb wir eigentlich niemandem ernsthaft raten w\u00fcrden Australien nur f\u00fcr einige Wochen zu besuchen (oder wenn dann nur einen klar abgesteckten Teil). Tats\u00e4chlich haben wir in den 4,5 Monaten grob gerechnet rund 25.000 km mit Auto, Zug, und Trampen zur\u00fcckgelegt.<\/li>\n<li><strong>Touristen<br \/>\n<\/strong>Die Ostk\u00fcste wimmelt vor Touristen, vor allem im australischen Sommer. Die typische Reiseroute f\u00fchrt von Sydney nach Cairns. Wer das vermeiden m\u00f6chte, sollte sich eine andere Reisezeit suchen (im \u00dcbrigen ist Queensland im australischen Winter auch deutlich sch\u00f6ner zu bereisen, keine Quallen sondern nur noch Krokodile im Wasser).<br \/>\nWer allerdings ein bisschen Abenteuer sucht und lange Distanzen nicht scheut, dem w\u00fcrden wir im Nachhinein auf jeden Fall den Westen Australiens ans Herz legen. Hier findet man alles was Australien ausmacht in einer fast unber\u00fchrten Umgebung mit deutlich weniger Touristen und traumhaft sch\u00f6nen Str\u00e4nden, an denen man teilweise komplett alleine ist. Au\u00dferdem mit dem Karijini NP den (nicht nur unserer Meinung nach) besten Nationalparks Australiens!<\/li>\n<li><strong>Fortbewegung<br \/>\n<\/strong>Hier haben wir uns einige Gedanken gemacht, was wir denn nun besser oder schlechter h\u00e4tten machen k\u00f6nnen. Wir haben f\u00fcr Mietwagen insgesamt rund 1200$ f\u00fcr rund 7 Wochen ausgegeben, was vermutlich relativ gut ist. Was wir definitiv nicht mehr machen w\u00fcrden ist das Mieten eines Campers, wie wir es von Perth nach Melbourne gemacht haben. Zwar ist so ein Camper unglaublich handlich, aber unserer Meinung nach auch komplett unn\u00fctz. Zum einen kostet er deutlich mehr Miete als ein Auto und verbraucht ca. das Doppelte an Benzin. Der vermeintliche Vorteil, dass man sich das Zahlen der Unterk\u00fcnfte spart ist auf den zweiten Blick auch eher falsch. Denn besonders an der Ostk\u00fcste ist das Stehenbleiben an Parkpl\u00e4tzen sehr h\u00e4ufig verboten (wenn auch oft geduldet) und sp\u00e4testens nach 2-3 Tagen im Camper ist eine Dusche auch mal wieder angebracht (au\u00dfer es macht einem nichts aus kostenlose und kalte Strandduschen zu benutzen, und das auch bei manchmal doch recht frischem Wetter). So kommt man um die Campingpl\u00e4tze als g\u00fcnstigste Unterkunftsm\u00f6glichkeit oft nicht drum rum. Dazu kommt, dass die Campingk\u00fcchen meist so gut ausgestattet sind, dass ein mit K\u00fcche ausgestatteter Camper eigentlich \u00fcberhaupt nicht notwendig ist. Unhandlich auf den doch recht vielen nicht asphaltierten und manchmal recht engen Stra\u00dfen (v.a. wenn ein \u00fcberbreiter Roadtrain entgegen kommt) sind die Dinger dann auch noch. Wer also auf den Luxus eines Bettes im Camper verzichten kann, sich aber die N\u00e4chte gerne mal im Zelt um die Ohren schl\u00e4gt (oder vielleicht sogar im Motel) dem w\u00fcrden wir definitiv zur Miete eines kleinen oder gr\u00f6\u00dferen Autos raten (je nach Geschmack). Oder eben so ein entsprechendes Auto zu kaufen, aber diese Entscheidung will man niemandem abnehmen, denn damit sind viele Risiken verbunden, Autopanne in der W\u00fcste, Investitionen in Reparaturen, das Wiederverkaufen am Ende der Reise usw.<\/li>\n<li><strong>Potential to come back<br \/>\n<\/strong>Wir haben definitiv nicht alles sehen k\u00f6nnen, was wir gerne gesehen h\u00e4tten und das bietet Potenzial wieder hierherzukommen. Tasmanien haben wir nicht geschafft, eine Insel s\u00fcdlich von Melbourne, die wundersch\u00f6n gr\u00fcn und vergleichbar zu Neuseeland sein soll. Zudem der Daintree Regenwald bei Cairns und Ayers Rock und Kings Canyon im Zentrum Australiens. Und nicht zu vergessen wollten wir ja sowieso mal wieder kommen, um mit unserem gemieteten Segelboot um die Whitsundays zu schippern.<\/li>\n<\/ol>\n<p>See ya Australia!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So nach 3 Stunden Flug haben wir also nach 125 Tagen Australien verlassen. 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