{"id":320,"date":"2015-01-26T19:43:27","date_gmt":"2015-01-26T06:43:27","guid":{"rendered":"http:\/\/scientistsontour.de\/?p=320"},"modified":"2015-04-17T09:11:36","modified_gmt":"2015-04-16T21:11:36","slug":"eine-nacht-in-melbourne-und-zwei-naechte-im-luxuscamper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/scientistsontour.de\/?p=320","title":{"rendered":"Eine Nacht in Melbourne und zwei N\u00e4chte im Luxuscamper"},"content":{"rendered":"<p>Nach der letzten Nacht im Camper (mal wieder auf einem Rastplatz neben dem Highway) hie\u00df es den Camper putzen, Sachen packen und ab nach Melbourne, um ihn zur\u00fcckzubringen. Das entpuppte sich dann als ein etwas schwieriger Prozess. Der arme Kerl der Vermietungsfirma wusste n\u00e4mlich nichts von unserer Geschichte mit dem Zylinder. Nachdem er uns zu Beginn noch relativ unfreundlich darauf hingewiesen hatte, dass wir doch den Van auch von au\u00dfen putzen sollten (was wir dann tats\u00e4chlich auch noch machen mussten) bekam er unsere geballte Ladung Frust ab. F\u00fcr das Licht berechnete er uns 100$, aber nach mehreren ungl\u00e4ubigen R\u00fcckrufen bei der Zentrale seinerseits musste er uns \u00fcber 400$ zur\u00fcckerstatten (Motelkosten, 2 verlorene Tage, eine Tankf\u00fcllung). Zumindest das hatte dann geklappt auch wenn es uns ordentlich Zeit kostete.<\/p>\n<p>Wir hatten uns w\u00e4hrend der Fahrt nach Melbourne schon eine Mitfahrgelegenheit von Melbourne nach Sydney organisiert. Louis (aus Miami) und Kylah (aus Brisbane) hatten einen Camper f\u00fcr 6 Personen gemietet (wieder mal eine Relocation) und wollten am n\u00e4chsten Morgen damit losfahren. Sie boten uns dann auch an die Nacht einfach im Camper zu schlafen, damit wir uns die \u00dcbernachtung im Hostel sparen konnten. Wir wollten uns dann auch gleich nach der R\u00fcckgabe unseres Campers mit ihnen treffen, doch leider hatten wir die Rechnung ohne das Transportsystem Melbournes gemacht. Irgendein Genie hat sich n\u00e4mlich das wohl touristenfeindlichste System der Welt ausgedacht: Melbourne setzt komplett auf ein Scheckkartensystem. Diese Karte wird mit Geld aufgeladen mit welcher man jede Fahrt ein- und ausstempelt. Klingt ja an und f\u00fcr sich ganz sinnvoll (so l\u00e4uft das auch in anderen St\u00e4dten, in denen wir schon waren), ABER man kann diese Karten nur an bestimmten Stellen kaufen und aufladen. Tram und Bushaltestellen geh\u00f6ren aber leider nicht dazu und es gibt auch keine andere M\u00f6glichkeit innerhalb des gew\u00e4hlten Fortbewegungsmittels einen Fahrschein zu erwerben. Dementsprechend musste Tobi 2km zum n\u00e4chsten Einkaufszentrum laufen, um dort die Karten kaufen zu k\u00f6nnen, w\u00e4hrend Kerstin und Vera an der Tramhaltestelle warteten und auf unser Gep\u00e4ck aufpassten. So kamen wir nat\u00fcrlich (nach der Verabschiedung von Vera) viel zu sp\u00e4t zu unserem geplanten Treffen mit Louis und Kylah, welche aber \u2013 vollkommen entspannt vom Reisen \u2013 kein gr\u00f6\u00dferes Problem damit zu haben schienen. Sie zeigten uns dann auch gleich noch unser Fortbewegungsmittel f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Ein vollkommen neues riesiges luxuri\u00f6ses 6-Personen Wohnmobil (80km auf dem Tacho) mit allem was man sich so vorstellen kann (Er kostet wohl 350$\/Tag, wenn man ihn regul\u00e4r mietet).<\/p>\n<p>Den Abend verbrachten wir dann mit einem kleinen Fu\u00dfmarsch durch Melbourne, das uns tats\u00e4chlich sofort sehr sch\u00f6n vorkam. Eine wirklich angenehme entspannte Atmosph\u00e4re, sch\u00f6ne Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, sch\u00f6ne Parks UND UNSER ERSTER EINKAUF BEI AUSTRALIAN ALDI \ud83d\ude42 Da f\u00fchlt man sich doch gleich wieder wie in Deutschland. Wir haben nat\u00fcrlich an einem Abend nicht sonderlich viel gesehen, aber wir werden ja vor unserem Abflug nach Neuseeland zur\u00fcckkommen, definitiv etwas worauf man sich freuen kann!!!<\/p>\n<p>Nach der Nacht im Luxuscamper in einer Seitenstra\u00dfe in Melbourne ging es am n\u00e4chsten Morgen los in Richtung Sydney. Neben Louis und Kylah waren noch eine andere Deutsche (was auch sonst) und ein Australier an Board. Louis aus Miami ist auf Reisen und hat Kylah (aus Brisbane) hier in Australien kennengelernt. Beide reisen nun zusammen durch Australien, das n\u00e4chste Reiseziel ist Japan. Wir haben uns mit ihm dann auch gleich f\u00fcr August in Miami verabredet, sollte er bis dahin von seiner Reise zur\u00fccksein (so langsam bekommen wir ein richtig internationales Netzwerk!). Julie (Deutsch-Franz\u00f6sin) macht einen ca. 3-monatigen Ostk\u00fcsten-Trip. K\u00f6nnte durchaus sein, dass wir uns w\u00e4hrend unserer Ostk\u00fcstentour nochmal \u00fcber die F\u00fc\u00dfe laufen. Nick ist ein australischer Kunststudent (die gibt es hier wirklich wie Quallen in Queensland) und wollte \u00fcber Weihnachten zu seiner Familie in Sydney.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Fahrt durchs Landesinnere und durch ein paar sch\u00f6ne kleine australische D\u00f6rfer, kam von vorne immer wieder mal ein \u201eI\u2019m driving a fucking space shuttle\u201c. Der Camper war wirklich riesig und f\u00fcr den Stadtverkehr einfach zu gro\u00df. Am Abend machten wir dann Halt an einem Badesee in einem Nationalpark, um dort zu Abend zu Essen und sich im See erfrischen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es dann auch gleich weiter und wir kamen am fr\u00fchen Nachmittag in der Stadt der St\u00e4dte (Sydney) an\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der letzten Nacht im Camper (mal wieder auf einem Rastplatz neben dem Highway) hie\u00df es den Camper putzen, Sachen packen und ab nach Melbourne, um ihn zur\u00fcckzubringen. Das entpuppte sich dann als ein etwas schwieriger Prozess. Der arme Kerl der Vermietungsfirma wusste n\u00e4mlich nichts von unserer Geschichte mit dem Zylinder. 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